BUNT.VR

Die Werke Gustav Klimts als dreidimensionale Rauminstallationen

Die zweidimensionalen Werke Gustav Klimts werden in die dreidimensionale virtuelle Realität geholt. Aus Bildern werden raumgreifende Installationen, die interaktiv auf die Besucher reagieren.

Entstehung:

Mai 2018 bis Oktober 2018

Projektrahmen:

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle in Kooperation mit dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Trailer mit Aufnahmen der Virtual Reality Anwendungen

BUNT.VR war eine speziell für den virtuellen Raum kuratierte Ausstellung. Anlässlich des 100. Todestags von Karl Gustav Klimt wurden seine Werke in eine mehrdimensionale Bildsprache übersetzt. Sie griffen in den Raum und umgaben die Besucherinnen.

Per VR-Brille begab man sich in eine virtuelle Version der Moritzburg. Mittels 3D-Scans wurde die Grundlage für die Umgebung geschaffen. Anschließend wurde der Raum um die virtuellen Klimt Installationen erweitert. Die Installationen teilten Klimts ornamentale Muster in ihre Bestandteile auf und komponierten sie neu, sobald sie von den Besucherinnen betrachtet wurden.

Bilder der Ausstellungseröffnung

Die Virtual Reality Experience war im Rahmen der “KLIMT” Ausstellung vom 14. Oktober 2018 bis zum 6. Januar 2019  im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) zu sehen.

Rohe 3D-Scans der des Moritzburg Kunstmuseums Halle Saale

Um die Verbindung zur realen “KLIMT” Ausstellung des Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) zu schaffen ist die Architektur der Ausstellungsräume auch die Grundlage für die virtuelle “BUNT” Ausstellung. Mithilfe der Microsoft Hololens fertigten wir 3D-Scans der Ausstellungsräume.

3D-Scan
reale Referenz

Die Zielgruppe erstreckte sich über alle Erfahrungs- und Altersgruppen. Durch die Verbindung von realer und virtueller Architektur konnten die Besucher am Ort der VR-Brille in die VR-Experience einsteigen und die Orientierung der Realität wurde in den virtuellen Raum mitgenommen.
Um visuelle Ordnung zu schaffen und um Lücken des 3D-Scans zu schließen, wurde die fehlende Architektur konstruiert und ergänzt.

Mit dem generativen Werkzeug erstellte Installationsvariationen

Um Installationen für den virtuellen Raum zu schaffen, entwickelten wir ein generatives Tool. Das Tool ermöglichte es, Klimts Werke aus der Zweidimensionalität in die virtuelle Dreidimensionalität zu holen. Angelehnt an seine ornamentalen Muster zersetzte es die Werke in ihre Bestandteile und dehnte sie in den Raum.

Eindrücke aus der VR-Anwendung