COMPANION ORB

COMPANION ORB

Ein virtuelles Mediencenter mit haptischem Interface

In Kooperation mit DEUTSCHE TELEKOM AG, T-Labs (Research & Innovation) haben wir uns mit den Anforderungen an eine VR-Mediathek auseinandergesetzt und einen interaktiven Prototyp entwickelt. Wir haben ein haptisches Interface parallel zu einem virtuellen System entwickelt und beides im Konzept »Companion Orb« vereint. Der Companien Orb ist ein Begleiter und die Verbindung in die virtuelle Welt. Mit seiner Hilfe kann man digitale Inhalte auf 360° erleben. Gemeinsame Erfahrungen entstehen, indem man den eigenen Horizont mit Freunden teilt.

Entstehung:

Oktober 2015 bis Februar 2016

Kooperationen:

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | DEUTSCHE TELEKOM AG, T-Labs (Research & Innovation) | Marie Ronniger

herkömmliches VR-Szenario mit Bewegungsfreiheit
gewünschtes VR-Szenario in gemütlicher Position auf der Couch

Grundlage unseres Konzepts ist spezielle Anforderungen an den alltäglichen Medienkonsum, die im Widerspruch zur üblichen Form der Interaktion mit VR-Inhalten steht. Während VR-Szenarien üblicherweise auf freie Bewegung innerhalb von 360° ausgelegt sind, beschränkt eine gemütliche Couchsituation den Blick.

Companion Orb und VR-Brille in Action!

Das virtuelle Mediensystem wird mit einem kugelförmigen Eingabegerät navigiert. Es ist perfekt für die Navigation mit einer Virtual Reality Brille geeignet, da es sich blind mit Gesten bedienen lässt und auf fest verortete Tasten verzichtet.

Sphero Roboter als Eingabegerät
Gear-VR zur Darstellung des virtuellen Mediensystems

Für unseren Prototyp haben wir einen kugelförmigen Sphero-Roboter genutzt. Normalerweise wird der Roboter über das Handy gesteuert und rollt über den Boden. Wir haben die Funktionsweise umgedreht und legen ihn als Bedienelement in die Hand. Dieses Bedienelement ist der Companion Orb.

realer Companion Orb
virtuelle Spiegelung mit Informationsebenen

Der Companion Orb hat eine virtuelle Spiegelung, sodass man ihn auch mit aufgesetzter VR-Brille sieht. Diese virtuelle Spiegelung ist um einige Informationen erweitert.

Rotiert man den Companion Orb, so wird seine Rotation per Bluetooth an ein Smartphone und die Samsung Gear-VR übertragen. Dort bewirkt die Rotation der Kugel die Navigation durch das virtuelle System.

Video aus dem VR-Prototyp

Wenn die VR-Brille aufsetzt wird, befindet man sich im Zentrum der virtuellen Mediathek. Man steht an einer zentralen Position, um die konzentrische Ringe angeordnet sind. Diese Ringe halten Information und können mithilfe des Companion Orb rotiert werden. Entsprechend dem Couch-Szenario kann der Blick frei schweifen. Man muss sich jedoch nicht nach hinten drehen, um alle Inhalte zu überblicken.

Im Prototyp haben wir die Navigation um einen Positionsindikator ergänzt. Die orangen Kugeln visualisieren die Übersetzung der Rotation des Companion Orbs, auf die Ringe. Bewegt man sie auf einen Ring, dann dockt sie an und aktiviert den Ring.

gemeinsames Erlebnis aus der Ferne
gemeinsames Erlebnis beisammen

Freunde lassen sich vor Ort und aus der Ferne in personalisierte Räume einladen. Auf diesem Weg können persönliche Erlebnisse mit Freunden gestaltet werden.

Personalisierung persönlicher Räume im Prototyp

Persönliche Räume lassen sich mit beliebigen Inhalten füllen und fungieren als universelle räumliche Playlist, in die man Freunde oder Kolleginnen einladen kann. Man teilt seinen Horizont oder plant den perfekten Filmabend mit passender Musik, tollen Filmen und der passenden Lichtstimmung.