MOODPAUSCH

Räumliche Collagen verwischen die Grenzen zwischen realen und virtuellen Eindrücken

MoodPausch ermöglicht es, räumliche Collagen und Pinnwände aus Eindrücken des Alltags zu erstellen. Jedes Detail im eigenen Sichtfeld kann durch eine einfache Geste abgepaust, platziert und neu kombiniert werden. Auf diese Weise ist es möglich, Eindrücke aus der realen Welt mit realen Objekten und virtuellen Inhalten zu kombinieren. So können Architekturmodelle erweitert werden, multimediale Modeentwürfe erstellt werden, uvm.

Entstehung:

März 2017 bis Juli 2017

Kooperationen:

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Catching an impression (concept)

Eindrücke werden als zweidimensionale Hologramme gespeichert und können kombiniert und platziert werden.

Konzeptgrafik zur Erstellung einer Augmented-Reality Collage
Außenansicht des Hololens Prototyps

Collagen bestehen aus den gesammelten Eindrücken. Nutzerinnen können die Eindrücke verkleinern, vergrößern, und gewünschte Ausschnitte wählen. Die Collagen können als ganzes gespeichert werden und entweder raumgreifend begangen werden, oder als Miniatur betrachtet werden. Sie können in beliebigen Räumen neu platziert werden.

Prototypische “Tap”-Geste zum einfangen eines Eindrucks
Verschieben und manipulieren von Eindrücken im Hololens Prototyp

Ziel der Anwendung ist es, die Grenzen zwischen verschiedenen Medien zu verwischen und auf diese Weise einen fließenden Übergang zwischen virtuellen und realen Collagen-Elemten zu erzeugen. Durch das Abpausen wird das ursprüngliche Trägermedium irrelevant. Gesammelte Eindrücke müssen nicht mehr digitalisiert oder ausgedruckt werden, da alles in einer Einheit dargestellt wird.

Erstellung einer Collage im Prototyp
Preisverleihung des Giebichenstein Design Preises
Ausstellung und Evaluation des Prototyps

Im Rahmen mehrerer Ausstellungen hatten wir die Möglichkeit MoodPausch mit Menschen in verschiedenem Alter und mit unterschiedlicher Vorerfahrung zu testen.